Welche verschiedenen Ausformungen des Online-Datings gibt es?

Immer häufiger ist in letzter Zeit die Rede vom Online-Dating. Doch eine Plattform gleicht nicht der anderen. Deshalb ist deutlich eine durchaus ausführliche Erklärung vonnöten, um die verschiedenen Typen des Online-Dating voneinander abgrenzen zu können.

Da gibt es ganz klassisch die Partnerbörsen, die Menschen zusammenbringen wollen, die eine langfristige Beziehung suchen. Diese sind allgemein die bekanntesten Plattformen im Online-Dating. Zu ihnen zählen zum Beispiel die Marktführer im deutschsprachigen Raum ElitePartner und Parship. Diese beiden Dienste wollen eher Akademiker und gut ausgebildete Singles als ihre Kunden anlocken und werben damit aktiv, unter anderem im Fernsehen. Aber auch weniger bekannte Anbieter wie eDarling, Neu.de und FriendScout 24 sind dieser Kategorie zuzuordnen. Viele dieser Plattformen kann man sowohl als App auf dem Handy als auch in einer klassischen Desktop-Version an PC oder Laptop bedienen. Dienste dieser Art sind am ehesten dann zu empfehlen, wenn sie sich sehr seriös präsentieren. Denn häufig gibt es Kosten, die zu entrichten sind, wenn man auf alle Features zugreifen will. In diesem Falle sollte man sich zunächst genau den Vertrag ansehen und herausfinden, wie die Kosten exakt strukturiert sind und wie eine Kündigung des Vertrages funktioniert. Manchmal ist es nämlich so, dass der Vertrag automatisch verlängert wird, wenn er nicht fristgerecht oder auch anderweitig nicht korrekt gekündigt wird.

Neben den Personen mit dem erklärten Ziel einer langfristigen Beziehung gibt es aber auch viele Menschen, die keine Beziehung suchen, sondern eher etwas unverbindlichen Spaß. Sie werden zum Beispiel von Anbietern wie Secret.de, Lovepoint oder JOY.de bedient. Diese Dienste zeichnen sich, wenn sie seriös und empfehlenswert sind, durch ihre besondere Diskretion und außergewöhnliche Professionalität aus, auf die die Nutzer großen Wert legen. Schließlich wollen gerade diejenigen, die sich um einen Seitensprung bemühen, tendenziell eher nicht, dass ihre eigentlichen festen Partner von ihren Abenteuern in fremden Betten erfahren. Plattformen dieser Kategorie weisen eine Besonderheit auf: Frauen können sie oft zu einem deutlich geringeren Preis als Männer oder sogar kostenlos nutzen. Das soll dazu verhelfen, die Quote der Geschlechter zueinander anzunähern. Auf Grund gesellschaftlicher Vorurteile tendieren nämlich allgemein mehr Männer dazu, sich um unverbindlichen Sex zu bemühen, während Frauen für dieses Verhalten auch heute noch in der Gesellschaft oft auf Unverständnis und Ablehnung stoßen.

Neben Anbietern, die sich klar auf eine der beiden Kategorien festgelegt haben, gibt es auch noch solche, die sich nicht klar einordnen lassen. Bei ihnen gibt es sowohl Nutzer, die eine langfristige Beziehung suchen, als auch solche, die sich zwar vergnügen wollen, aber sich dabei nicht binden wollen oder vielleicht sogar bereits gebunden sind. Zu solchen Anbietern zählen vor allem Tinder, Lovoo und Bumble. Diese operieren meist als App, was sie vor allem für jüngere Nutzer sehr attraktiv macht. Jedoch sind diese Dienste dafür bekannt, dass sie bei Weitem nicht so seriös sind wie die oben genannten Vertreter. So gibt es hier zum Beispiel sehr viele Fake-Profile. Dafür ist die Mitgliedschaft oft kostenlos.

Welche Art Plattformen man sich näher ansehen will, hängt maßgeblich von den eigenen Plänen und dem Geld ab.

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